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Donnerstag, der 07.02.2008, 01:14
Mobilmachung gegen christliche Herrschaftssysteme

Falls noch nicht bekannt - Ursula von der Leyen und ihre Bande vom Familienministerium schießen nun scharf gegen ein religionskritisches Kinderbuch. Hier kann man sich den Indizierungsantrag reinziehen, er hat schon in sich eine bestimmte Komik. Ganz unabhängig von der eigentlichen Struktur des Buches - seiner Visualität und seiner Texte (es ist eben genau nicht diese Struktur, sondern isolierte Elemente, die den Indizierungswillen treiben) - geht mir diese Bevormundung von erwachsenen Eltern und ihren Kindern nun doch zu weit. Und das einzige, was die "Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit" gefährdet, das ist das Giftschränkchen, in dem alles angeblich Böse der Welt gestopft werden soll. Irgendjemand sollte dem Ministerium vielleicht einmal stecken, dass sich Bild-Lektüre schon sehr früh lernt. Wie auch immer - die Indizierung ist abzulehnen. Das kann und sollte man hier unterstützen.

Es wird einem ja ganz Angst und Bange, wenn ein Ministerium auf stereotype Weise nach Stereotypen sucht und stereotyp wie es ist, den Stereotyp auch noch ausfindig macht, andere Stereotypen hingegen nicht, z.B. ihre eigenen, die dafür herhalten müssen, andere Religionen vorzuschicken, um die christliche zu schützen, wo aber doch im Grundgesetz das Bestehen einer Staatskirche negiert wird.

Bald wird die von der Leyen ihre christlichen "Adleraugen" wohl auch noch auf Phillip Pullmans Fantasy-Trilogie His Dark Materials richten. Nun gerade flimmerte die Verfilmung des ersten Teils über die Leinwand - mehr schlecht als recht lief er, zum finanziellen Nachteil für die Produktionsfirma New Line Cinema, die sich einen nächsten Herr der Ringe erhoffte und das Projekt dementsprechend mit Geld zupumpte. Ansehen kann man das dem Film jede Sekunde. Leider hat Regisseur und Drehbuchautor Chris Weitz darauf verzichtet, den direkten Bezug des "Magisteriums" zur katholischen Kirche deutlich zu machen, abgesehen von ikonographischen Bezügen. [Vorsicht, ab nun an Spoilermienen!] In der im ersten Teil Northern Lights beschriebenen Welt kontrolliert diese allmächtige und auch unberechenbare Instanz jeglichen Aspekt des Lebens. An den Unis (im Jordan College in Oxford beginnt die Erzählung) wird ausschließlich Theologie gelehrt. Etwas ähnliches wie Physik ist die experimentelle Theologie, selbstverständlich jederzeit der Gefahr ausgesetzt, als Blasphemie & Ketzerei verboten zu werden. Autor Pullman webt vielleicht nicht gerade geschickt, aber jedenfalls evident deutlich als strukturelles Gegenmodell eine Theorie dieser experimentellen Theologie in die Anfänge der Geschichte ein: die Idee, dass im gleichen Raum, aber getrennt voneinander, unendlich viele verschiedene Welten existieren. Das ist Gotteslästerung, da es laut Kirche nur drei Welten gibt: Erde, Himmel und Hölle. Lord Asriel, Onkel der Hauptprotagonistin Lyra Belacqua, hat es sich zum unumstösslichen Ziel gemacht, die Barriere zwischen diesen Welten einzureißen. (Wie immer in medialen Erzählformen ist nicht die physikalische Möglichkeit dieses Unterfangens die Frage, sondern die Implikationen, die ein potentiell unendliches und damit chaotisches System für ein religiöses, also geschlossenes und hierarchisches System haben!) Im zweiten Buch The Subtle Knife, welches ich gerade lese (eher: verschlinge), wird die Mission Asriels klarer: Er hat sich dazu entschlossen, Gott aufzusuchen und umzubringen. Gegen das Magisterium zu kämpfen, das wäre zu einfach - er will die Quelle des Glaubens zum Versiegen bringen. Schon allein dieser unkonventionell-erfrischende Erzählstrang ist einer Empfehlung wert. Pullman schreibt fesselnde und anspielungsreiche Religionskritik-Fantasy (bemerkenswerterweiser: 1. als Jugendliteratur konzipiert, 2. schon zwei Jahre vor Rowlings Einstiegspotter). Spätestens im zweiten Teil, wenn "unsere" zeitgenössische Erde (die mit von der Leyens Bundesmagisterum) in den narrativen Rahmen tritt, wird es hoch-reflexiv.

Dies lässt sich nicht nur an der offensichtlichen Handlung nachzeichnen, sondern wird in zahlreichen Details, Ausdrucksformen und Strukturen angedeutet, die ich hier nur teilweise ausbreiten kann (und will): Die leitenden Figuren des Buches sind mir in ihrer Charakterisierung zweideutig - einmal getrieben von singulären menschlichen Emotionen und Affekten, die sie tausendfach verstärkt empfinden, entwickeln sie eine solche Willensstärke, dass sie menschliche Grenzen, Systemen und Werteordnungen überschreiten. Sie scheinen mir wie die griechischen Götter der antiken Mythen, die menschlich und übermenschlich zu gleich waren. Und nun bäumen sich diese gegen den christlichen Gott auf.

    "What is he? A friend, or an enemy?"
    "He is a murderer."
    When she saw the answer, she relaxed at once. [...] A murderer was a worthy companion.

Für eine 11-Jährige, wie sie Lyra ist, scheint mir dies eine bemerkenswerte Schlussfolgerung. Und natürlich eine außerhalb unseres Denkens. Und außerhalb christlichen Denkens sowieso.

    [...] the child Lyra Belacqua, now called Lyra Silvertongue by King Iorek Byrnison.

Lyra selbst nimmt diesen Namen sofort an und ist ab nun keine Belacqua mehr. Dieses indianisch anmutende Ritual der Umbennenung entsprechend vergangener Taten und bewiesener Talente, hier klingt ebenfalls eine gewisse allgemeine Archaik an. Diese strahlen auch die Hexenclans aus - Hexen sind in der Welt von Northern Lights ein mythisches und magisches Volk, die unabhängig vom Magisterium leben. (Sie werden von diesem allerdings nicht verfolgt oder gar verbrannt; Pullman hat ein schier unerschöpfliches Talent, althergebrachte Konzepte und Wörter neu aufzuladen und umzuschreiben. Selbst den Text des 1. Buch Mose ändert er für das Magisterium-Universum ab, reichert es an.)

    "I have travelled in the South Lands. There are churches there, believe me, that cut their children too, as the people of Bolvangar did - not in the same way, but just as horribly - they cut their sexual organs, yes, both boys and girls they cut them with knives so that they shan't feel. That is what the church does and every church is the same: control, destroy and obliterate every good feeling. So if a war comes, and the chruch is of one side of it, we must be on the other side, no matter what strange allies we find oureselves bound to."
    [...]
    Ruta Skadi spoke passiontley, and Serafina admired her power and her beauty.

Den letzten Satz habe ich nicht nur, aber auch wegen seiner "Tolkienheit" übernommen. Hier kriegt jene allerdings einen so unchristlichen Verve, find' ich. Und nach dem Ratsbeschluss der Hexen:

    And Serafina Pekkala and her twenty-one companions and Queen Ruta Skadi of Latvia prepared to fly into the new world, where no witch had ever flown before.

Mit dieser Anspielung auf Star Trek sollte klar sein, wie die Hexe fliegt. Dass es eben gerade eine Hexe ist, und nicht etwa ein Raumschiff, die diese neuen Welten erforscht - das ist feinste Ironie. Ein mythisches Wesen auf einer wissenschaftlichen Mission.


"[...] erst einmal muss ich betonen, dass ich nicht gegen Religion bin. Ich habe nur nichts übrig für Theokratie. Immer wenn in Gottes Namen Politik gemacht wird, geht das schief: Wenn Kirchen Armeen aussenden und den Gläubigen exakte Vorschriften für ihr Leben diktieren, ist das falsch." Pullman im Interview

Link(s) SZ-Artikel zum Ferkel-Buch FAZ-Artikel zum Ferkel-Buch
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Sonntag, der 06.05.2007, 22:53
Copy That!

Gestern ist in der FAZ ein großartiger Artikel über die Serie 24 erschienen, den man auch online lesen kann: "Wer ist Jack Bauer? Vierundzwanzig Stunden sind kein Tag." Verena Lueken ist es in etwa so wie mir ergangen und vielleicht allen, die einmal in eine Staffel geschaut haben: Sie konnte nicht mehr aufhören. Nun hab ich nach Staffel 2 aufgehört, das lag aber eher an meinem Konto. Jedenfalls war ich begeistert vom bisher Gesehenen.

Neben den ungewöhnlichen Suchtpotential, welches mit dieser Serie auf eine selten erlebte Höhe getrieben wird, spricht Lueken auch von der Politik und sagt dazu einiges, mit dem ich nur d'accord gehen kann. Nun, zuerst erfahre ich etwas Unerwartetes: Joel Surnow, "Creator" der Serie, sei "strammer Rechter", so die Autorin. Das deckt sich nicht mit meiner Wahrnehmung der Serie, dachte ich so. Einer ganz ambivalenten Serie, politisch betrachtet. Die z.B. in der zweiten Staffel den USA zugerufen hat: "Schaut erst einmal in euren eigenen Miststall, bevor ihr den Frieden und die Freiheit in die Welt tragen wollt!" Doch dann fällt mir ein, was sie einen Absatz zuvor geschireben hat: "[...] über die politischen Absichten des Produzenten und die politischen Implikationen der Serie, was nicht dasselbe ist." Jetzt wird es konkreter, jetzt kommt die Lueken der Serie auf die Spur, der man zu leicht Konservatismus, übertriebenen Patriotismus und den ganzen anderen Kram am rechten Rand vorwerfen kann: "Amerika [...] Dies ist ein Land, sagt '24', in dem die reale Terrorgefahr benutzt wird, dreckige Geschäfte zu machen, und zwar mit den Terroristen. Dies ist ein Land, in dem das Gesetz nicht viel gilt, wenn es um weiterreichende Interessen mächtiger Gruppierungen geht, in die, wie die fünfte Staffel dann zeigt, durchaus auch der Präsident verwickelt sein kann. Dies ist ein Land, in dem das Gesetz innerhalb der wesentlichen Institutionen ausgehebelt wird, ein Land der vollständigen Überwachung seiner Bürger, ein Land, in dem der hingebungsvolle Patriotismus eines Jack Bauer dazu benutzt wird, verbrecherische Aktionen von Regierungsbehörden zu decken. Dies also ist ein Land, in dem Patriotismus nur mehr als Psychopathologie oder tödliche Naivität zu denken ist."

Selbstverständlich ist die Serie auch eine Gratwanderung, die die fast heilige Mythologie um Amerikas Besiedlung weiterschreibt. Jack Bauer ist der neue Held des Wilden Westen, argumentiert Lueken. Was für eine wunderschöne Idee! Nur die Frontier, die Grenze zwischen Kulturraum und Wildnis, die nur der Held zu überschreiten mag und sich wagt, die ist plötzlich fort. Amerika ist besiedelt und das Wilde ist nun tief im Herzen. Jack Bauer kämpft gegen Windmühlen, denn die eindeutigen Zuordnungen sind vollends verloren gegangen. Egal wie oft er "über dem Gesetz steht, damit das Gesetz wieder in Kraft treten kann", die Grenze ist durchlässig und windet sich wie eine Schlange...

Copy That!

Link(s) Jane Mayer - The politics of the man behind "24." Verena Lueken - Wer ist Jack Bauer?
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Donnerstag, der 08.02.2007, 20:32
Kostenloses Filmmusik-ePaper

Ein interessantes Projekt wurde derzeit mit dem kostenlosen und online abrufbaren Magazin Film Music Weekly gestartet. Ambitioniert ist es allemal, denn wöchentlich sollen hier aktuelle Daten aus der Scoring-Industrie, Reviews und eine Technik-Kolumne erscheinen - das für lau, in ansprechender Hochglanz-Oberfläche und einem Thema gewidmet, welches eher ein Nischendasein führt. Solcherlei Projekte können Licht in die dunkle Ecke werfen - das ist bedingungslos unterstützenswert und sollte demzufolge auch verbreitet werden. Was ich hier ja auch tue. In der ersten Ausgabe ist sogar ein kleines Interview mit Joseph LoDuca zu finden, dem Komponisten von Sam Raimis Evil Dead Triologie. Ein paar Fehler im Schriftbild sind wohl verzeihlich, genau wie der Umstand, dass man viele Informationen genauso gut im Netz zusammensuchen könnte. Sie jedoch so attraktiv gebündelt zu erhalten, ist natürlich viel schöner. Empfehlung!

Bei dieser Gelegenheit kann man ja auch gleich einmal auf das einzige deutschsprachige und äußerst empfehlenswerte Printmagazin zum Thema Filmmusik hinweisen: Cinema Musica. Alle drei Monate randvoll mit lesenswerten Interviews und Artikeln, wobei hier besonders die Beiträge mit historischer Perspektive (derzeitige Reihe: Das Golden Age der Filmmusik) hervorzuheben sind.

Link(s) Film Music Weekly Cinema Musica Cinemusic.de
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Sonntag, der 04.02.2007, 18:10
Back to Klassik!

Nach dem gestrigen Kino-Dekabel bot sich mir eine Möglichkeit, gedanklich von diesem riesigen Gülle-Haufen wieder runterzukommen: Ein Besuch in Goethes Wohnhaus in Weimar und der ständigen Ausstellung nebenan - im Kombi-Ticket kostet das für Studenten 6,50 Euro.

Nach zweckentfremdeten Schnitt- und Gewalt-Gewitter und kalter Knochenbrecherei kam mir eine Reise zurück in die Weimarer Klassik gerade gelegen. Ja gut, sie war eine normative Ästheik gewesen, aber wenigtens stand in dieser der Mensch in seiner Erhabenheit und Vollendung im Zentrum. Die Form war mehr als Oberfläche, sublimierte sie doch immer das zutiefst Menschliche und Schöne. Die Romantik schlich sie schon von hinten an, die Epoche der Klassik dauerte nur kurz. Das war vielleicht auch gut so. Jedenfalls wusste ich den ausgedehnten Gang durch diese andere Zeit gerade in Kontrast zur gestrigen Filmerfahrung besonders zu schätzen und zu genießen, gleichsam aufzusaugen...

Zur Konzeption gibt es einiges zu sagen: Im Goethehaus wurde vollkommen auf Beschriftungen und Texte verzichtet. Entweder mit einer kleinen Broschüre ausgestattet, die die ca. 20 Räume kursorisch vorstellt, oder einer Audio-Führung konnte man das Haus in einer weitestgehend vorgegebenen Reihenfolge durchstreifen. Ich habe mich für Ersteres entschieden - bemerkenswert dabei war, wie man sich frei durch die Einrichtung bewegen konnte, die zwar eher weniger mit wärmlicher Wohnlichkeit glänzte, aber trotzdem auch nicht den Eindruck eines allzu distanzierten Museumsmuff vermittelte. Mit einem kleinen Vorwissen ausgestattet, gab es doch einiges zu entdecken, am Mobiliar, den Gemälden, Büsten, der Bibliothek, ja, der Aufteilung der Räume allgemein. Gerade das Vorstelligmachen der Architektur ist bei einer solchen kulturellen wie gesellschaftlichen Instanz wie Goethe ein entscheidener Faktor. Das 18. Jahrhundert (+) war ein Jahrhundert der Zirkel, Gruppen & des Freundschaftskultes. Nun konnte man auch erahnen, wie & wo sich solche fast zum Ritus überhöhten Treffen abgespielt hatten. Allein, beim Erahnen blieb es. Auch die montone Sprecherstimme der Audioführung könnte (& sollte) den epitaphen Charakter, der sich vor Goethes Sterbebett noch einmal überschlägt, nicht nehmen. Alles war groß und edel, blieb undurchdringlich auch...

Anders die erstklassige ständige Ausstellung, die Büsten, Statuen, Bücher, Gemälde u.a. aus dieser Zeit - ganz klassisch - hinter Glas & luftdicht verschließt. Auf milchiger Folie, der Lesbarkeit leider etwas abträglich, wurden Herkunft der Artefakte so genau wie möglich nachgezeichnet und kulturelle Hintergründe in mittelgroßen Texten aufgezeigt. Vorbildlich war, dass man Beteiligte selbst zu Wort kommen ließ und aus den umfangreichen Briefwechseln und Tagebüchern dieser Zeit stets prägnante Zitate brachte. Es ergab sich langsam ein Panorama, das politische, geschichtliche, künstlerische, ästhetische, programmatische & philosophische Faktoren der Weimarer Klassik verknüpfte. Das Zeitbild wurde im Rahmen der Restriktionen einer jeglichen Ausstellung umfangreich und interessant aufbereitet, auch in Vorgängerschaft (z.B. Klopstock) und Nachhut (Romantik). Das reiche Material verteilt sich recht fragmentarisch in den weiten und offenen Räumen, ähnlich des Wirkens unterschiedlichster Kräfte und Personen in dieser Epoche. Dabei ist ein kleines Vorwissen ebenfalls eine Hilfe. Mir jedenfalls wurden wieder einige Augen geöffnet und Zusammenhänge klar - und in erster Linie eine Epoche bildhaft... und das ist schon eine Leistung, wenn man einmal bedenkt, das der ästhetische Idealismus in seinen Erhabenheitsanspruch schlechthin schwer präsentierbar ist.

Link(s) Klassik Stiftung Weimar
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